Thalia Theater Blog

Der Premieren- und Festivalblog des Thalia Theaters Hamburg

Tod eines Handlungsreisenden

Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller Regie Sebastian Nübling von Julia Lange Arthur Millers Klassiker Tod eines Handlungsreisenden (1949) in der Regiefassung von Sebastian Nübling beginnt bereits vor dem eigentlichen … Weiterlesen

29. November 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Auerhaus

Auerhaus Von Bov Bjerg Regie Franziska Autzen von Yen Dieu Pham  „Ist es logisch, sich immer für die Möglichkeit zu entscheiden, die uns wiederum noch mehr Möglichkeiten bietet?“ Wer sich … Weiterlesen

29. November 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Orestie

Der lange Schatten des Krieges

Als sich im Thalia der Vorhang hebt, verwandelt sich der große Saal in ein Amphitheater. Vor den Zuschauern türmen sich Galerie über Galerie dutzende Alabasterstatuen auf und zu deren Füßen steht der Chor – aufgereiht im Halbkreis. In der Mitte stehen die acht Darsteller. Sie werden abwechselnd die Siegesposen der ästhetisierten Statuen im Hintergrund einnehmen. Es ist der Epilog, der uns vom Erfolg der Griechen vor Troja erzählt. Heroisch ist das Alles nicht, denn der Krieg holt sich seine Opfer auf beiden Seiten und der Sieg ist teuer erkauft.

6. November 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Orestie

Es ist die Sage Trojas und das Ende des Fluchs, unter dem das Haus Atreus steht. Troja ist gefallen. Das griechische Volk feiert seinen Sieg, doch die Ruhe währt nicht lang. Das Morden in der Königsfamilie beginnt: Der heimgekehrte König der Griechen, Agamemnon, wird von seiner treulosen Gattin Klytaimnestra ermordet, auch, um die Opferung ihrer Tochter Iphigenie zu rächen. Doch Gutes wird nun über das Volk kommen, das Schöne soll schließlich siegen, verkündet die neue Herrscherin. Ihrem Wunsch folgt das Schicksal nicht. Die Voraussagung der Seherin Kassandra wird Wirklichkeit, der Fluch des Hauses Atreus ist noch nicht gebannt.

24. Oktober 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Hunger-Trilogie meiner Familie III

Mit der Inszenierung “Hunger“ endet die “Trilogie meiner Familie“, das auf Émile Zolas berühmten Familienepos „Die Rougons-Macquarts“ basiert. Vor “Hunger“ feierten jeweils “Liebe“ 2015 und “Geld“ 2016 Premiere im Thalia Theater.

4. Oktober 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Secondhand-Zeit

Der Spiegel-Bestseller und mit einem Nobelpreis für Literatur gekürte Roman „Secondhand-Zeit“ von Swetlana Alexijewitsch setzt sich aus Geschichten von zwanzig unterschiedlichen Menschen zusammen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie der Autorin aus erster Hand erzählt wurden, von dem Leben auf den Trümmern des Sozialismus handeln und einen Platz auf den 553 Seiten des Buches fanden.

29. September 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

In der Einsamkeit der Baumwollfelder

Die Anordnung der Sitzreihen im Zuschauerraum deutet bereits an, dass es an diesem Abend um Kommunikation und Austausch gehen wird. Die aufsteigenden Sitzreihen links und rechts des en-gen Bühnenraums sind einander zugewandt; jeder einzelne Zuschauer_in sieht folglich fünfzig Prozent des anwesenden Publikums direkt und mit dem Gesicht frontal zu sich gewandt vor sich. Die Reaktionen des Publikums werden somit zum Teil des Spektakels.

21. September 2017 · Hinterlasse einen Kommentar